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Altstadt besser begehbar machen!

Uwe
Gehring

Gestern, am 30.10.14, haben Georg Hartl für die SPD-Fraktion und Uwe Gehring für die UWG-Fraktion der Bürgermeisterin, Frau Marion Weike, einen gemeinsamen Antrag überreicht, der zunächst im Planungsausschuss behandelt werden wird, voraussichtlich in der Sitzung Anfang Dezember.

Nachdem sich mehrere Besucher der Altentagesstätte im Viertel über die Hindernisse beschwert hatten, die die Natursteinpflasterung für sie bei der Erreichbarkeit von Kirche, Tagesstätte oder Gemeindehaus darstellen, beschwert hatten, griffen die UWG- und SPD-Fraktion das Thema bei ihren Fraktionssitzungen auf und erarbeiten zunächst einen umfänglichen Prüfantrag an die Bürgermeisterin. Bei der Sondierung der betreffenden Flächen in Werther sollen ausdrücklich betroffene Einwohner beteiligt werden und Hinweise geben, an welchen Stellen die größten Probleme bestehen.

Die Antragsteller erwarten nicht, dass dann an allen möglichen Stellen der Bagger anrückt, wenn aber ohnehin hier und dar gewerkelt wird, dann können die Vorhaben, das Pflaster gegen eine besser begeh- und befahrbare Fläche auszutauschen gleich mit in Angriff genommen werden. Wo solche Bänder bereits als Brücken über das Pflaster dienen, muss nicht neu angesetzt werden.

Alles weitere kann dem Originaltext des Antrages entnommen werden:

Werther, den 29 .10.2014
Antrag der UWG- und SPD Fraktion im Rat der Stadt Werther

Der Planungsausschuss möge beschließen:

1. In der Innenstadt Werthers zu prüfen, an welchen Stellen die vorhandene Pflasterung mit Natursteinen durch eine glattere Oberfläche ersetzt werden soll (vergleichbar den Querungshilfen in der Ravensberger Straße), um dort eine bessere Begeh- bzw. Befahrbarkeit für gehbehinderte Personen, Rollstuhlfahrer, Rollatornutzer, Gehbehinderte, Mütter mit Kinderwagen und Laufräder zu erreichen. Da an einigen Stellen solche Flächen vorhanden sind, soll sich die Überprüfung vorrangig auf den Bereich Tiefenstraße, Im Viertel , Wellenpöhlen, Alte Bielefelder Straße beziehen.

2. In einer der nächsten Ausschusssitzungen dem Ausschuss einen Arbeits- und Kostenplan vorzulegen. Die Möglichkeit der Nutzung von Fördermitteln soll geprüft werden.

3. Parallel zu dieser Prüfung wird eine Arbeitsgruppe des Ausschusses gebildet um mit den betroffenen Personengruppen deren Bedarf zu erörtern.

4. Wenn es zum Austausch des Pflasters kommen sollte, soll, wo es möglich ist, berücksichtigt werden, dass bei der Neuverlegung auch Leitlinien für Blinde bzw. Sehbehinderte eingebaut werden.

Begründung:
An vielen Stellen der Innenstadt von Werther stellt die Pflasterung mit Natursteinen ein erhebliches Hindernis für Menschen mit Gehbehinderung, Rollstuhlfahrer, und Nutzer von Rollatoren dar.
Aber auch für Kinderwagen oder kleinere Kinder mit Laufrädern und Nutzer von Fahrrädern kämen auf einer geglätteten Fläche besser und vor allem sicherer voran. Die Erreichbarkeit von vielen öffentlichen Einrichtungen und offenen Angeboten anderer Träger, insbesondere für ältere Mitbürger, ist oft eingeschränkt und erschwert. Ohne der Bestandsaufnahmen vorgreifen zu wollen ist als Beispiel der Bereich Tiefenstraße zu nennen, wo sich die Besucher der Kirche, Altentagesstätte, des Kindergartens und des Gemeindehauses treffen. Weiterhin sind in diesem Bereich zahlreiche Wohnmöglichkeiten für ältere Mitbürger und Bürger mit Behinderung vorhanden. Weiterhin wird die Tiefenstraße von vielen Menschen als fußläufige Verbindung zur Innenstadt genutzt.
An etlichen Stellen sind die Pflasterflächen aus Naturstein bereits durch Bänder mit glatteren Oberflächen durchzogen. Diese Maßnahme stellt sich als hilfreich dar, um eine bessere Begeh- und Befahrbarkeit zu gewährleisten. Nach und nachsollten solche oder ähnliche Maßnahmen auch an anderen Stellen durchgeführt werden, an denen die unebenen Natursteinoberflächen jetzt noch eine gravierende Behinderung für die oben angeführten Nutzer darstellt.

SPD Fraktion, Georg Hartl UWG Fraktion, Uwe Gehring

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