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Anwohner fühlen sich durch massiven Lärm der Recyclingfirma beeinträchtigt

Tobias
Weinhorst

Die Initiative „Anwohner gegen Lärm“ war am 15.09.2014 zu Gast im Anregungs- und Beschwerdeausschuss, um über anhaltende Lärmprobleme durch die Recyclingfirma auf dem ehemaligen Ziegeleigelände zu berichten. Außerdem wünschen sich die Anwohner eine Problemlösung seitens der Stadt und der Politik.

Von Recyclingfirma geht Lärm aus, soviel ist sicher. Die Initiative „Anwohner gegen Lärm“ hatte Tonaufnahmen mitgebracht, die belegen, dass es sich bei dem Lärm um scheppernde Geräusche handelt, die unangenehme Spitzen bilden. Darüber, dass durch den Lärm eine Belastung der Anwohner stattfinden, waren sich alle Mitglieder des Ausschusses schnell einig.

Für das „Zusammenleben“ von Industrie und Anwohner in einer Stadt gibt es Grenzwerte, die nicht überschritten werden dürfen. Diese zu prüfen und ggf. zu ahnden, ist Aufgabe der Bezirksregierung Detmold. Und darin liegt schon ein bisschen der Kern des Problems. Politik und Stadtverwaltung von Werther können nicht viel machen, solange die Werte eingehalten werden.

In den Monaten Januar und Februar diesen Jahres fanden Messungen statt, die ergeben haben, dass die Grenzwerte nicht überschritten werden und somit weitergearbeitet werden kann, ohne bauliche oder anderweitige Veränderungen vorzunehmen. Rein formell können wir also nicht sonderlich viel machen. Da die Anwohner aber glaubhaft vermittelt haben, dass dort eine starke Belastung herrscht, haben wir uns im Ausschuss darauf geeinigt, dass die Verwaltung auf die Bezirksregierung Detmold zugehen und erneute Messung erwirken soll. Ein entsprechender Beschluss ist verabschiedet worden.

Sollte es zu einer erneuten Messung kommen und diese ergeben, dass die Grenzwerte eingehalten werden, wird es schwer weiter die Belangen der Anwohner auf diesen Weg durchzusetzen. Es müsste ein anderer Weg gefunden werden. Und genau dazu haben die Mitglieder der Initiative eindringlich in dem Ausschuss gebeten. Leider gibt es derzeit keine Lösung, die auf der Hand liegt. Dennoch halte ich das Problem darum noch nicht für unlösbar.

In einer der nächsten Fraktionssitzungen der UWG werden wir uns diesem Thema annehmen und beratschlagen, wie wir hier weiterhelfen können. Schon jetzt haben wir von der UWG den Antrag gestellt, die Firma mal mit einem entsprechenden Ausschuss zu besuchen. Vielleicht ist dies schon der erste Schritt zu einer sinnvollen Einigung.

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