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Unabhängige WählerGemeinschaft

Drogerie-Markt für Werther!? UWG hat Rossmann und Co. angeschrieben.

Tobias
Weinhorst

Supermärkte hat Werther genug — was fehlt ist ein Drogerie-Markt. Das ist die Meinungen von vielen aus Werther und die UWG sieht das genauso. Es gab eine Zeit, in der es in Werther gleich zwei SCHLECKER-Märkte gab und es ist schon verwunderlich, dass nach deren Schließung kein neuer Drogerie-Markt eröffnet hat.

In der „Wenn du Wertheraner bist, dann…“-Facebook-Gruppe wurde das Thema immer wieder aufgerufen und auch in direkten Gesprächen und aus eigener Erfahrung wurde deutlich: ein solcher Markt fehlt tatsächlich.

Wir von der UWG haben nun vier Drogerie-Ketten angeschrieben. Wir wollen erfahren, woran es liegt, dass Werther bislang nicht ins Fadenkreuz gerückt worden ist. Angeschrieben haben wir „Müller“, „dm“, „Rossmann“ und „Ihr Platz“. Die Briefe sind heute rausgegangen und wir sind auf die Antworten gespannt.

Hier die verschickten Texte:

Sehr geehrte Damen und Herren,

als 1. Vorsitzender der Unabhängigen Wählergemeinschaft Werther (UWG) hat man einen engen Kontakt zu den Einwohnern von Werther. In den letzten Jahren und verstärkt auch in den letzten Wochen und Monaten, ist der Wunsch nach einem Drogerie-Markt für Werther immer deutlicher geworden.

Bis zum Schließen der SCHLECKER-Märkte gab es in Werther gleich zwei Filialen dieser Ketten — nun gibt es nichtmal einen Drogerie-Markt. Wir hatten gehofft und auch irgendwie erwartet, dass sich schnell ein neuer Markt ansiedeln wird, was aber bislang ausgeblieben ist. Aus unserer Sicht würde ein solcher Markt die Marktlandschaft in Werther sinnvoll abrunden.

Der UWG interessiert sich für die Gründe und fragt daher:

  1. Gibt es für Sie generell kein Interesse einen Markt Ihrer Kette in Werther zu errichten?
  2. Gibt es Interesse, aber Sie finden keinen geeigneten Standort bzw. es gibt politische Bedenken?
  3. Sehen Sie andere Probleme?

Ich freue mich auf eine Antwort von Ihnen zu diesem Thema und bedanke mich im Voraus für Ihre Mühen.

Beste Grüße,
Tobias Weinhorst

Kommentare

  1. Wetteraner sagt:

    Sehr geehrter Herr Weinhorst,

    das ist leider das Risiko der Monopolstellung das es in Werther schon mehrfach gab. Wieso hatte Werther 2 Edeka – Vollsortimenter? Wäre Edeka in die Insolvent geraten, hätte der Ort ohne einen Vollsortimenter dagestanden. Nicht möglich? Hätte man bei Schlecker auch nicht mit gerechnet. Darum ist es einfach nur richtig dass anstelle eines Edeka Marktes ein Rewe Markt als sinnvolle Ergänzung gekommen ist. Meiner Meinung nach haben wir nicht zu viele Supermärkte und Discounter. Der Markt reguliert sich ohnehin von selber. Die prüfen selber genau ob es sich lohnt in Werther einen Markt auf zu machen oder nicht. So wie es aktuell mit dem Penny Markt geschieht, der leider schließen wird, da er nicht die Möglichkeit zum vergrößern hatte. So ist es auch mit den Drogerien, die unter 500m² Ladenfläche kein Interesse haben. Wenn man hier keine Möglichkeit bietet wie beispielsweise auf dem Wecogelände dann werden wir auch weiterhin ohne Drogerie bleiben. Hätte die Politik nicht einen Riegel vor dem alten Einkaufszentrum am Esch geschoben müssten wir über dieses Problem gar nicht diskutieren. Da hatte damals Dm und Lidl Interesse gehabt. Diese beiden Märkte stellen für die Innenstadt keine Gefahr da.
    Aber ich finde, um was positives heraus zu kristallisieren ihren Internetauftritt mit der UWG Seite sehr gut. Ohnehin die ganzen Punkte wie Rodderheide, Wecogelände, Blotenberg und das sie die Drogerien angeschrieben haben, stehe ich sehr positiv gegenüber. Zu 80% haben sie meine Stimme sicher. ( habe sonst immer eine andere Partei gewählt ). Eine Frage hätte ich noch ( die fehlenden 20% ): Wieso steht die UWG neutral den Bürgermeisterkandidaten gegenüber. Herr Heidemanns Interessen und das der UWG sind doch sehr gegensätzlich. Da wäre ich für eine Antwort dankbar.

    Viele Grüße, Wetteraner

    • Tobias Weinhorst sagt:

      Hallo Wetteraner,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Ich gebe Ihnen Recht, dass sich ein Markt selbst reguliert und man ihm auch aus politischer Sicht die Möglichkeit dazu geben sollte – hat ja auch etwas mit Gleichberechtigung zu tun. Die Aussage “Supermärkte hat Werther genug — was fehlt ist ein Drogerie-Markt.” meinte auch mehr, dass die Lage bei den Drogerie-Märkte in Werther (nennen wir es mal) “angespannt” ist, die der Super-Märkte jedoch nicht.

      Zu Ihre Frage bezüglich der Bürgermeisterkandidaten: Die Neutralität der UWG versteht sich vorallem auf die Zusammenarbeit. Wir haben sowohl mit Frau Weike schon zusammenarbeitet (logisch) als auch mit Herrn Heidemann und würden uns bei keinem der beidem als BürgermeisterIn querstellen. In den meisten inhaltlichen Punkten sind wir uns mit Frau Weike einig, richtig. Herr Heidemann hat vielleicht inhaltlich weniger Gemeinsamkeiten mit der UWG, dafür würden wir den neuen frischen und unvoreingenommener Blick (er hatte viele Punkte nicht schon 15 Jahre auf dem Tisch) von Herrn Heidemann manchmal auch als positiv empfinden. Wir wollen in der Bürgermeisterfrage einfach zum jetzigen Zeitpunkt (zugegeben: Wann dann?) keine klare Empfehlung aussprechen. Aber ich denke, dass Sie als offensichtlich informierter Wertheraner aus meinen Zeilen dennoch eine Empfehlung ablesen können. 😉

      Am nächsten Sonntag um 15:00 Uhr gehen wir von der UWG übrigens vom Haus Werther zum Böckstiegel-Haus (Infos folgen hier im Blog und in den Tageszeitungen) – vielleicht sieht man sich ja dort!?

      Beste Grüße, Tobias Weinhorst

  2. Wetteraner sagt:

    Hallo Herr Weinhorst,

    vielen Dank für die schnelle Antwort. Sorry, ich wollte mich nicht an ihren Satz „Supermärkte hat Werther genug“ hochziehen, meinte dieses eher allgemeiner Aussagen der Wertheraner. Habe das auch so verstanden wie sie es netterweise nochmal erläutert haben.
    Neuer Drogeriestandort könnte vielleicht doch auch die Fläche des Penny Marktes werden. Ist zwar erst Ende des Jahres möglich, aber immer noch weitaus schneller als einen Drogerie Markt auf dem Wecogelände zu realisieren. In Werther muss bekanntlich vieles ca. 30 Jahre lang reifen, wie z. B. Rodderheide und Blotenberg. Wären dann nur noch ca. 25 Jahre bis eine Nachnutzung des Wecogeländes möglich ist. 🙂
    Ihre Erklärung zum neutralen verhalten der Bürgermeisterkandidaten kann ich dahin verstehen, das frischer Wind gut wäre, aber ob das nun mit einem Kandidaten der Grünen möglich ist, mag ich stark bezweifeln. Ok, die Frischluftschneise vom Blotenberg bliebe erhalten. Wecogelände für jung und alt, also ein weiteres Wohnprojekt und Rodderheide ein Wohngebiet gemischt mit ein wenig Gewerbe. 🙂 Bis dann mal ein weiteres Baugebiet realisiert werden kann, wären schon sämtliche Bauwilligen in die Nachbarstädte gezogen. Aber da sind SPD, FDP und UWG auf dem richtigen Weg.

    Liebe Grüße
    Wetteraner

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