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Ruinen an der Weststraße beseitigen: Die UWG bringt sich gerne konstruktiv und kreativ mit ein

Uwe
Gehring

Die Häuser Weststraße 42 und 46 stören die aktuelle UWG-Fraktion schon seit vielen Jahren. Die Kritik der Anwohner verstehen wir gut. Immer wieder haben wir durch Anfragen versucht, dass Druck auf diejenigen gemacht wird, die in der Sache was bewirken konnten. Leider hatten wir Veränderungen ja nicht in der eigenen Hand.

Nachdem über die Sparkasse Bielefeld alle aktuellen Eigentümer ermittelt und kontaktiert werden konnte, konnte gerade Anfang April 2014 die Zwangsversteigerung des Grundstücks mit den beiden Wohnblocks durchgeführt werden. Eine in der Nachbarschaft der Gebäude wohnhafte Privatperson ist die neue Eigentümerin der Häuser.

Zu den Wohnblocks hört man ja unterschiedlichste Meinungen. Als die Gebäude und auch die Wohnanlage Buchenweg errichtet worden sind, war das ganze Ensemble ein Vorzeigeprojekt über die Grenzen Deutschlands hinaus. Das hinter der Wohnanlage stehende Konzept ist allerdings nicht aufgegangen. Aktuelle Gutachten unabhängiger Architekten weisen aus, dass eine Restaurierung der Gebäude nicht in Betracht kommt.

Für das Grundstück schreibt der gültige Bebauungsplan genau diese Bebbauung vor. Die neue Eigentümerin könnte ohne Planänderung also genau wieder zwei mehrgeschossige Mehrfamilienhäuser an gleicher Stelle errichten. Wir würden das aber nicht für sinnvoll erachten.

Das Grundstück gibt mehr her. Es hat sich gezeigt, dass weitere Randgrundstücke, die als Spielplatz gedacht waren, aber nicht genutzt werden, und teilweise auch in städtischem Eigentum sind, durchaus in eine Überplanung der gesamten Fläche einbezogen werden können. Wir wünschen uns eine städtebauliche attraktive Gesamtlösung, die sich der Umgebung anpasst und den ganzen Bereich erheblich aufwertet. Natürlich darf an dieser Stelle keine Betonwüste entstehen, ebenso wenig wie eine Parklandschaft mit Einzelhausbebauung.

Auf keinen Fall reden wir der neuen Eigentümerin herein, die Stadt Werther und die neue Eigentümerin sind aber aufeinander angewiesen und müssen eng zusammen arbeiten, um am Wertherberg ein tolles neues Wohngebiet entstehen zu lassen. Und an der Stelle werden wir uns als UWG-Fraktion dann gern konstruktiv und kreativ einbringen wie immer.

Uwe Gehring

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