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WECO-Gelände muss schnellstmöglich einer neuen Nutzung zugeführt werden

Uwe
Gehring

 

Kurz nach der letzten Kommunalwahl (2009) reichte der Eigentümer der Fläche der ehemaligen WECO-Werke ein Konzept für eine neue  Nutzung bei der Stadt Werther ein. Es fanden Gespräche mit der Verwaltung und allen Fraktionen statt, und Ausschüsse und Stadtrat haben sich seither fortlaufend mit dem Projekt beschäftigt.

Uns von der UWG ist es es ein wichtiges Anliegen, diese Fläche schnellstmöglich einer neuen Nutzung zuzuführen, die der Innenstadt nicht schadet, sondern sie ergänzt und belebt.

Dieser Idee folgte auch ein grundsätzlicher Beschluss, getragen von allen Fraktionen, aus dem Jahr 2011, der die Eckpunkte der Nutzungsmöglichkeiten sowie die möglichen Sortimente des Einzelhandels auf dem Grundstück festlegte. Diesem Beschluss folgend hätte ein verändertes Konzept erstellt und eingereicht werden können.

Der aktuelle Stand ist leider so, dass bis heute kein Konzept vorgelegt wurde, das mit den vorgegebenen Rahmenbedingungen überein stimmt. Selbst wenn ein solches Konzept vorläge, gäbe es weitere Hürden:Der Kreis Gütersloh hat Forderungen gestellt, die erfüllt werden müssen, bevor ein einziger Spatenstich getätigt werden darf. Der Eigentümer muss ein umfängliches Gutachten erstellen lassen, das das immer noch vorhandene Gefahrenpotenzial des belasteten Bodens auf der Fläche ermittelt und beschreibt.

Einerseits liegt dieses Gutachten nicht vor, andererseits kann das Grundstück im jetzigen Zustand nur für einen hohen Kaufpreis erstanden werden. Diese Bedingungen blockieren ein Weiterkommen. Das bedauern wir sehr.

Hätte die Stadt Zugriff auf das Grundstück, wären wir gern bereit, alle Beschlüsse mit zu tragen, um schnellstens Schritte einzuleiten die Sanierung und Überplanung voran zu treiben.

Die Aussagen aller Fachleute lassen uns allerdings zu dem Schluss kommen, dass Wohnbebauung ausgeschlossen sein dürfte. Nicht störendes Gewerbe, und auf der vorderen Fläche zur Engerstraße hin Einzelhandel, das wäre unsere Vorstellung zur Überplanung. Dabei ist noch wichtig, dass für uns mit der Innenstadt konkurrierende Sortiment und ein weiterer Vollsortimenter ausgeschlossen wären.

Wir bleiben in der Sache am Ball und versuchen auch die Verwaltung dazu zu drängen, den Eigentümer bei seinen Bemühungen, ein neues Konzept zu finden und umzusetzen, zu unterstützen.

UG

 

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