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Werther braucht dringend weitere Gewerbeflächen!

Uwe
Gehring

Nachdem der grundsätzliche Beschluss, die sogenannte „Rodderheide“ zum Gewerbegebiet zu machen, bereits etliche Jahre zuvor gefasst wurde, haben sich bei einer weiteren Überarbeitung des Flächennutzungsplans für die Stadt Werther (vor rund 15 Jahren) Rats- und Ausschussmitglieder, Verwaltung und externe Berater einmal mehr darüber Gedanken gemacht, wo weitere Gewerbeflächen in Werther ausgewiesen werden könnten.

Das „Gewerbegebiet Dammtrasse“ war zu dem Zeitpunkt bereits geplant und wurde ausgedehnt bis nach „Drei Linden“, um das einmal grob darzustellen. Die „Gewerbegebiete Esch“ und „Jöllenbecker Straße“ waren ebenfalls vorhanden. Die Erweiterung, die den geringsten störenden Charakter für die Umgebung hatte und gleichzeitig keine Auswucherung in die freie Landschaft darstellte, war das Gebiet „Rodderheide“. Das Gebiet, das als einzige Alternative wieder bestätigt wurde, wird eingeschlossen von den beiden anderen gerade genannten Gewerbegebieten. Außerdem befanden sich an der Jöllenbecker Straße ohnehin schon mehrere Gewerbebetriebe.

Die von fast allen Beteiligten für gut befundene Lösung wurde dann auch durch die zuständigen Gremien des Rates beschlossen. Als es um die Ausgestaltung des Bebauungs- und Begrünungsplans ging, haben wir uns gemeinsam mit der Fraktion Bündnis90/Die Grünen für eine besonders üppige Ausgestaltung der Grün- und Abstandsflächen eingesetzt. Diese Vorstellungen sind dann auch per Beschluss umgesetzt worden. Nicht störendes Gewerbe in grüner Umgebung war und ist unsere Vorstellung von dieser Gewerbeansiedlung.

Das neue Gewerbegebiet besteht aus einer Vielzahl einzelner Parzellen, die unterschiedlichen Eigentümern gehören. Seit der damaligen grundlegenden Beschlussfassung versucht die Stadt Werther, die Grundstücke zu erwerben. Bei einigen verlief das unproblematisch, bei anderen bestand lange Zeit kein Verkaufsinteresse der Eigentümer. So verzögert sich die Realisierung des Gebietes nun schon etliche Jahre.

Die Fraktion B90/Die Grünen änderte im Verlauf des Verfahrens ihre Auffassung und lehnt die Erschließung der „Rodderheide“ als Gewerbegebiet bis heute ab. Die Tatsache, dass eine Rückabwicklung die Stadt ruinieren würde oder völlig unmöglich ist, störte die B90/Die Grünen-Fraktion dabei nicht, ebenso wenig, dass sie durch ihre öffentliche Kritik denjenigen Vorschub leistete, die ihre Grundstücke nicht sofort an die Stadt verkaufen wollten. Weitere Verzögerungen waren die Folge. Welcher Schaden der Stadt Werther dadurch genau entstanden ist, ist schwer auszurechnen. watch The Belko Experiment movie online now

Im „Gewerbegebiet Dammstraße“ gegenüber der „Rodderheide“ sind inzwischen fast alle Grundstücke verkauft worden. Immer wieder fragen Gewerbetreibende aus Werther, die ihren Betrieb erweitern wollen, nach, ob die Stadt ihnen Flächen anbieten kann. Dazu kommen häufige Anfragen von Gewerbebetrieben außerhalb Werthers, die gern hier ansiedeln möchten. Aktuell ist das Angebot, das die Verwaltung Interessierten machen kann sehr begrenzt und geht gegen null. Das „Gewerbegebiet Rodderheide“ muss erschlossen und vermarktet werden, um die Abwanderung solcher Interessenten zu verhindern, um Arbeitsplätze zu erhalten und neu zu schaffen, und schließlich Steuereinnahmen zu erzielen.

Deshalb sind wir froh, dass es im letzten Jahr wieder Grundstücksankäufe in der „Rodderheide“ gegeben hat. Es fehlen noch ein paar für die Erschließung wichtige Parzellen. Wenn es in der nächsten Zeit darum geht, die restlichen Grundstücke zu erwerben und die Erschließung zu realisieren, kann die Verwaltung mit unserer vollen Unterstützung rechnen.

UG

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