Wertheraner Blog. Das Blog der UWG Werther

Unabhängige WählerGemeinschaft

Wir haben verstanden!

Uwe
Gehring

In den vielen Gesprächen in der Wahlvorbereitungszeit sind uns wichtige Anliegen von Wertheranern äußerst plausibel vorgetragen worden. Vielen Dank für Ihre Anregungen. Wir haben verstanden und sagen zu, dass wir nach der Wahl in den Ausschüssen und im Rat ganz konkret diese Probleme angehen werden. Sowohl die Verwaltung, als auch Externe, wenn die Sachlage es erforderlich macht, werden wir dazu befragen. Immer, wenn es erforderlich ist, werden wir Anträge stellen, die das berechtigte Bürgerinteresse stützt. Beispiele:

Verschattung durch städtische Grundstücke

Darauf kommt man nicht, wenn man nicht selbst betroffen ist: Durch wild wuchernde Bäume auf städtischen Grund wird das private, angrenzende Grundstück in Mitleidenschaft gezogen. Obwohl die Verwaltung darauf aufmerksam gemacht worden ist, wurde nicht Abhilfe geschaffen. Nur ein kleines Beispiel, aber wir werden umgehend reagieren, nachfragen und notfalls Anträge stellen, falls das dann tatsächlich noch erforderlich sein sollte. Nicht nur vor der Wahl gilt: Sprechen Sie uns an und sagen Sie uns wo der Schuh drückt. Viele Missstände sind nicht einfach wahrzunehmen, aber wenn sie uns bekannt werden, werden wir den Dingen nachgehen.

Sicherer Schulweg

Was uns bisher nicht so deutlich war, dass der Weg zur Schule und wieder nach Hause keineswegs so sicher ist, wie wir es annahmen. Die Problematik ist vielschichtig: Oft geht es um die verkehrliche Situation, manchmal sogar um das Fehlverhalten von Eltern. Weiteres Gefahrenpotential ist uns beschrieben worden und auch da werden wir uns zunächst ein genaues Bild machen. Das sind ernstzunehmende Probleme. Wir werden nachforschen, was davon überhaupt bei Polizei und Verwaltung bekannt ist und dann unsere Schlüsse ziehen. Wenn es erforderlich sein sollte, stellen wir die entsprechenden Anträge.

Inklusion

Was für eine für die Parteien peinliche Offenbarung: Was lauthals landesweit versprochen wird, endet in Werther im Nichts, weil kein einziger Euro dafür zur Verfügung gestellt wird. Gemeint ist natürlich die Inklusion. Im Schulausschuss wurde deutlich: Während andere Gemeinden zumindest geringfügig bedacht werden, geht nach Werther kein Geld für die Inklusion, die damit an der Grundschule Werther-Langenheide komplett ausfällt. Den Eltern wird empfohlen, ihre Kinder in Künsebeck anzumelden. Für 2014 sind die Würfel gefallen, wir werden aber fordern, dass zumindest mittelfristig auch in Werther behinderte Kinder im Regelschulbetrieb mitmachen können, wenn die Eltern das für ihre Kinder für förderlich halten.

Gefährdung beim öffentlichen Personennahverkehr

Mit Zeitungsberichten und Veröffentlichungen im Internet decken sich Berichte, dass viele gravierende Fehler bei der Personenbeförderung, insbesondere der Schülerbeförderung, passiert sind. Unpünktlichkeit war da noch das geringste Problem. Offensichtlich schlägt durch, dass die Beförderer den günstigsten Gesamtpreis liefern wollen, um den Auftrag zu bekommen. Das darf aber nicht zu Risiken bei den Fahrten führen. Mit dem Beschwerdemanagement in unserer Verwaltung sind dabei viele Eltern sehr unzufrieden und fühlen sich mit ihrer Kritik nicht ernst genommen. Wir werden der Sache auf den Grund gehen. Bestätigen sich all diese Vorwürfe und können die Mängel nicht abgestellt werden, muss darauf hin gewirkt werden, dass die entsprechenden Unternehmen nicht mehr beauftragt werden.

Querungshilfe über die Engerstraße nahe dem Einkaufszentrum

Immer wieder ist uns berichtet worden, wie schwer es für Fußgänger ist, die Engerstraße zu überqueren, wenn man zum Einkaufszentrum am ehemaligen Kippskrug möchte. In der Nähe der Einmündung Ravensberger Straße gibt es zwar eine Querungshilfe, die ist aber für viele Fußgänger deutlich zu weit Richtung Innenstadt. Das leuchtet uns ein. Wir werden auch dieses Thema angehen.

Wir bedanken uns bei allen Bürgern, die uns ihre Anliegen in aller Offenheit geschildert haben. Die meisten davon sind keine persönlichen Befindlichkeiten, sondern stellen Probleme für ganze Personengruppen dar. Umso wichtiger ist es, dass Kritik sachlich geäußert wird und Lösungen gefunden werden. Wir packen das an!

UG

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